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Die Weltensegler

Eine Erzählung für die reifere Jugens, Wiederentdeckte Schätze der deutschsprachigen Science Fiction 2

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783949452376
Sprache: Deutsch
Umfang: 340 S.
Format (T/L/B): 2.8 x 21.7 x 14.8 cm
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

"Ein Meer von Menschen wogte auf dem Wasen. Von Minute zu Minute stieg die Erwartung, denn bald sollten die kühnen Weltensegler, die sieben berühmten Gelehrten, Deutschlands und Schwabens Stolz und Zier, auf dem Wasen eintreffen, um in dem Luftschiff mit dem so treffenden Namen die ungeheuerliche Reise anzutreten. Punkt halb vier Uhr begannen die Glocken aller Türme von Stuttgart zu läuten. Es war ein harmonisches, feierliches Konzert, würdig des bevorstehenden ernsten und zugleich so großartigen Augenblicks. Aus dem Tale des Nesenbachs heraus wie aus dem des Neckarsverkündete der laute, eherne Mund der Glocken das Hohelied von Mut, von Kühnheit und dem Menschengeist, der sich über den einengenden Erdenkreis hinaus erhob und sich einen Verkehr mit jenen fernen, geheimnisvollen Welten anzubahnen anschickte, der seit Beginn der menschlichen Kultur bis zur heutigen Stunde das hoffnungslose Sehnen und Wünschen der Edelsten und Besten gewesen war. Jetzt endlich, nach Jahrtausenden, sollte dieses Sehnen Erfüllung finden, der Verwirklichung entgegengehen. Kein Wunder, dass die gesamte Welt mit atemloser Spannung nach der Hauptstadt des Schwabenlandes blickte, wo eine solche Großtat vollbracht werden sollte." Dieser Meilenstein der Science Fiction erscheint im Rahmen der auf 40 Bände angelegten Edition "Wiederentdeckte Schätze der deutschsprachigen Science Fiction", herausgegeben von Hans Frey.

Autorenportrait

Albert Ludwig Daiber (1857-1928) wurde in Bad Cannstatt als Sohn des Schulleiters und Heimatchronisten Carl Heinrich und seiner Ehefrau Luise Daiber geboren. Nach dem Studium der Pharmazie und der darauffolgenden Promotion zum Dr. phil. in Zürich war Albert Daiber am dortigen physiologischen und bakteriologischen Laboratorium tätig. In dieser Zeit veröffentlichte er bereits erste Fachbücher. Im Alter von 40 Jahren, nachdem er selbst schon zum Professor der Universität Zürich ernannt worden war, studierte Albert Daiber Medizin und wurde Arzt. Gemeinsam mit seiner zweiten Ehefrau Hildegard Heyne, Professorin in Basel und ebenfalls Schriftstellerin, unternahm er Reisen nach Australien, China und in die Südsee, die sich in mehreren Reiseberichten und literarischen Büchern niederschlugen. 1913 wanderte er mit seiner Familie nach Chile aus, wo er bis zu seinem Tod als Arzt tätig war.